Akupunktur

Die Akupunktur gilt als eine der ältesten Heilmethoden und wurde bis in die heutige Zeit stetig weiterentwickelt. Sie ist ein wichtiges Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und hat ihren Ursprung vor 2500 Jahren. Es können sowohl Menschen als auch Tiere mit dieser Methode behandelt werden.

Sehr verkürzt gesagt, werden bei der Akupunktur bestimmte Punkte auf der Körperoberfläche mit Nadeln stimuliert. Diese Akupunkturpunkte befinden sich auf definierten Leitbahnen (Meridianen), in denen die Lebensenergie (Qi) kontinuierlich fließt.

Das Geheimnis des Behandlungserfolges liegt darin, unter den ca. 360 definierten Akupunkturpunkten die Punkte zu finden, deren Stimulierung mit Nadeln zur Auflösung der Blockade führen und das Yin und Yang ins Gleichgewicht bringt. Ich setze die Nadeln an bestimmten Punkten auf der Körperoberfläche und lasse sie ca. 30 Minuten im Körper des Pferdes. Oft zeigen die Tiere schon während der Behandlung die ersten Entspannungssymptome wie tiefes Atmen, Gähnen oder Schmatzen. Im Anschluss an die Akupunkturbehandlung sollte das Pferd einige Stunden Ruhe haben.

Die Notwendigkeit der Wiederholung der Behandlung ist bei jedem Patienten unterschiedlich und wird individuell besprochen.

Anwendungsgebiete:

    • Hauterkrankung
    • Schwäche des Immunsystems
    • Leistungsabfall
    • Deckunlust
    • Stoffwechselstörung
    • Schmerzen im Lenden- und Kreuzdarmbeinbereich
    • Atemwegserkrankungen
    • Psychologische Störungen
    • Störungen der Blasenfunktion
    • Allgemeine Schmerzlinderung

Antonia Ahrens