Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie findet Ihre Anwendung unter anderem bei allgemeinen Gelenkserkrankungen, wie Arthritis/Arthrose, bei Sehnenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Blutergüssen, Gallen und Piephacken, bei Überbeinen, Schwellungen und Hufrehe. Die Ergebnisse der Blutegelbehandlung sind häufig spektakulär und dauerhaft. Besonders gut geeignet ist der Einsatz der nützlichen Blutsauger z.B. bei Wundheilungsstörungen nach Operationen oder bei Gelenksgallen.

Die Blutegel sorgen für einen Microaderlass und geben nach dem Ansetzen an den Patienten Enzyme wie zum Beispiel Eglin, Hirudin und Hyaluronidase in das betroffene und erkrankte Gewebe ab. Diese Enzyme ziehen die schädigenden Entzündungsprodukte heraus und somit kommt es zu einem Rückgang der Schwellung, zur Schmerzlinderung und letztendlich zur schnelleren Heilung.

Sinnvoll ist es bei dichtem und langem Fell den entsprechenden Bereich zu rasieren, ohne Verwendung von Seife oder Cremes. Die Behandlung dauert ca. 30 – 60 Minuten, und anschließend bluten die kleinen Bisswunden noch ca. 12 Stunden nach. Je nach Schweregrad der Erkrankung empfiehlt sich eine oder mehrere Wiederholungen der Behandlung im Abstand von 2-4 Wochen.

Antonia Ahrens